Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der Kunstsammlung von ARoS, strukturiert in verschiedenen Kategorien, die charakteristisch dafür sind, wie der Mensch sich über Zeit und Raum hinweg zum Dasein verhält. Wir alle haben eine Beziehung zur NATUR, LANDSCHAFT, RELIGION, ERFORSCHUNG, GESELLSCHAFT, PHILOSOPHIE, PSYCHOLOGIE, ABSTRAKTION.
Die Ausstellung nimmt ihren Ausgangspunkt in der NATUR, wie sie ist; mit Wäldern, Bergen, Meer und Himmel. Mit dem Menschen beginnt die Umgestaltung der LANDSCHAFT; es wird gepflanzt, gesät, Straßen und Häuser gebaut. Die Bibel spricht davon, sich zum Herrn über die Erde zu machen, und gerade die RELIGION ist charakteristisch für das menschliche Verständnis; dass es etwas außerhalb des Menschen gibt, das bestimmende Kraft hat. Parallel dazu besteht der Wunsch nach ERFORSCHUNG der Umgebung; wie es an anderen Orten aussieht, wie die Dinge auf der Erde funktionieren und welche Ereignisse zuvor stattgefunden haben.
Der Mensch hat auch das Bedürfnis nach Gemeinschaft mit anderen Menschen und bildet daher eine GESELLSCHAFT. Damit beginnen auch die Überlegungen, die PHILOSOPHIE; wie die Dinge im Dasein zusammenhängen, was wesentlich und universell ist. Aber der Mensch ist nicht nur rational; die PSYCHOLOGIE kommt ins Spiel, Dinge aus dem Unterbewusstsein tauchen auf und erfordern expressiven Ausdruck. Es entsteht ein Wunsch nach ABSTRAKTION, dass man seine eigene Welt unabhängig von den Beschränkungen der Natur schaffen kann.
Die Bildauswahl erstreckt sich über einen Zeitraum von 200 Jahren, aber die Absicht ist es hier, das Universelle statt des Zeitgebundenen in den Fokus zu rücken, ausgehend von der Auffassung, dass gute Kunst über Zeit und Raum hinweg in unser Jetzt und Hier sprechen kann.
Titelbild:
Installationsfoto. Fotograf Ole Hein Pedersen

ARoS Sammlung: Menschliche Natur
7. Juli – 27. Sept., 2026





