Im Herbst und Winter 2026 präsentiert Museum Ordrupgaard die große Retrospektive Pekka Halonen. Finnland ruft. Mit dieser Ausstellung richten wir den Blick weit nach Norden und lassen die meisterhaften Werke des Finnen Pekka Halonen (1865-1933) das Museum in Besitz nehmen.
Halonen wurde in Lapinlahti in Mittelfinnland geboren und war bereits als Kind von der wilden finnischen Natur geprägt, die später eine der primären Inspirationsquellen für seine Kunst werden sollte.
Halonen wandte der urbanen Moderne den Rücken zu und bewahrte in seinen Gemälden eine unberührte Natur und ein einfaches Landleben, geprägt vom strahlend klaren Licht des Nordens. In seinen vielen Landschaftsmotiven schildert er eine Natur, die sowohl Handlungsfähigkeit als auch Wandlungskraft besitzt – und die von großer Schönheit und Monumentalität ist. Die Werke spiegeln den Wechsel der Jahreszeiten wider, doch besonders gut vertreten sind die stimmungsvollen Winterbilder des Künstlers, die ihm den Beinamen „Maler des Schnees“ einbrachten.
Mit dieser Ausstellung rückt das Museum Ordrupgaard einen der beliebtesten finnischen Künstler aller Zeiten in den Mittelpunkt. Pekka Halonen war eine Schlüsselfigur in der Künstlerkolonie von Tuusula, und mit seinen Bildern trug er dazu bei, eine besondere finnische Identität auszudrücken. Gleichzeitig war er stark mit der internationalen Kunst seiner Zeit verbunden. Halonen wurde in Helsinki ausgebildet und studierte danach in den 1890er Jahren in Paris, unter anderem kurzzeitig bei dem französischen Maler Paul Gauguin. In der Ausstellung können einige der berühmtesten Werke des Künstlers besichtigt werden, die einen neuen nordischen Symbolismus repräsentieren, der um die Jahrhundertwende entstand.
Die Ausstellung wurde mit großzügiger Unterstützung von
Augustinus Fonden / Aage og Johanne Louis-Hansens Fond realisiert.

Pekka Halonen Finnland ruft
4. Sept. 2026 – 10. Jan. 2027





