Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen verleiht in Kooperation mit den Freunden der Kunstsammlung und dank einer großzügigen finanziellen Unterstützung der Stiftung Reydan + Roger Weiss zum vierten Mal den K21 Global Art Award.
Neben Arbeiten auf Papier und Videowerken arbeitet Julia Phillips vor allem mit Keramik und Metall und entwickelt Skulpturen, die an funktionale Objekte erinnern. Ihre Arbeiten sind Metaphern für soziale und psychische Erfahrungen – Metaphern, die zugleich mechanisch und körperlich gedacht sind, und sich häufig mit Machtverhältnissen zwischen Individuen oder zwischen Individuum und Institution auseinandersetzen. Seit den letzten paar Jahren richtet Phillips ihren Blick verstärkt auf das Körperinnere: In ihrem Werk tauchen Organe und Gewebestrukturen auf; darüber hinaus setzt sie konkrete Materialbezüge zum medizinischen Umfeld ein, um die Wahrnehmungen von Subjekt-Objekt-Verhältnissen innerhalb der (Für-)Sorge-Industrie kritisch zu beleuchten. Phillips lebt und arbeitet in Chicago.

Julia Phillips
9. Okt. 2026 – 29. Aug. 2027



