Die Ausstellung Stille fällt präsentiert eine neue Serie von Gemälden von Nikola Kopp Lourková, in denen Stille zu einem Raum der Konzentration und feinen Beobachtung wird. Die Künstlerin lässt gewöhnliche Objekte – Stühle, Äpfel, Gefäße, Stecknadeln oder Körperfragmente – aus einer geschichteten, sanften Farbigkeit hervortreten, wie Erinnerungen, die in persönlichen Erfahrungen verankert sind. Die Motive erscheinen eher angedeutet als beschrieben, als würden sie langsam aus einem nebligen Hintergrund auftauchen. Das Gemälde arbeitet mit einer fragilen Palette von Rosa-, Ocker- und Hauttönen, ergänzt durch stärkere Farbakzente und sanft unterbrochene Linien. Stille ist hier keine Leere, sondern Aufmerksamkeit – ein Moment, in dem die Welt sich in Details zeigt, die sonst entgehen.

Nikola Kopp Lourková | Stille fällt
Von Jan Florentýn Báchor
23. Jan. – 7. Juni, 2026





