Lene Adler Petersen

Öffnet in 210 Tagen

Auf der Frühjahrsausstellung 2027 präsentieren wir eine der wichtigsten dänischen Gegenwartskünstlerinnen, Lene Adler Petersen, in der bisher größten retrospektiven Ausstellung über ihr künstlerisches Werk.

Die Werke von Lene Adler Petersen (geb. 1944) entstammen einem tiefen Engagement in der Avantgarde der 1960er und 70er Jahre, wo die Jugendunruhen und die Frauenbewegung einen starken Glauben an Gleichheit, Freiheit und Gemeinschaften entzündeten.

Der Alltag – in all seiner Banalität und Tiefe – ist der wiederkehrende Ausgangspunkt für Lene Adler Petersens konzeptuelles, poetisches und politisches Werk. Durch Sprache und Bild, Körper und Geschlecht erforscht sie die Rahmenbedingungen von Leben und Kunst.

Mit der Aktion Der weibliche Christus wurde sie über Nacht landesweit bekannt, als sie nackt mit einem Kreuz in der Hand durch die Kopenhagener Börse ging. Die feministische Aktion ist heute ein ikonisches Bild des damaligen Bruchs mit gängigen Vorstellungen von Macht, Geschlecht und Religion.

Die Ausstellung wird einen nuancierten Einblick in die gesamte künstlerische Karriere von Lene Adler Petersen geben und die Breite, den Mut und die Aktualität ihrer Arbeit zeigen. Von kollektiven Aktionen und Filmen über ihre originellen seriellen Werke und Installationen bis hin zu den späteren expressiven und minimalistischen Gemälden und Dekorationswerken.

Oberes Bild: Lene Adler Petersen, Billede til to tændstikker, 1975, ARoS, © Lene Adler Petersen, Foto: Jakob Jensen.

SMK — National Gallery of Denmark