Das dreiunddreißigste Werk wurde vom Sänger, Komponisten und Multiinstrumentalisten David Pomahač ausgewählt. Das Werk ist Teil der Ausstellung An der Jahrtausendwende.
Die Ausstellungen in der Zeit, bevor der Anbau des Domu umění mit dem poetischen Namen Bílý stín, entworfen vom Architekten Josef Pleskot, gebaut wird, erweitern das Bewusstsein für die umfangreiche Sammlung der GVUO, für die die Galerie derzeit keine Ausstellungsräume hat. Das Ausstellungsprojekt präsentiert die Galeriesammlung zudem als lebendigen Organismus, der ständig wächst.
Neben einem aktiven Bestandteil des Ausstellungsplans und einem eigenständigen Anziehungspunkt der Galeriesammlung sind die Ausstellungen auch ein Generator für die Farbgebung des neuen grafischen Erscheinungsbilds der Galerie. Basierend auf dem ausgewählten Werk erstellen Grafiker eine Farbskala, die im jeweiligen Monat als Hintergrund für beispielsweise vierteljährliche oder monatliche Programme verwendet wird.
Die Kuratoren der Ausstellungen, die sich ebenso wie das ausgewählte Werk ändern, sind vielfältige Persönlichkeiten aus den Reihen von Literaten, bildenden Künstlern, Theaterschaffenden, Architekten, Wissenschaftlern, Musikern, Restauratoren und anderen Berufen, die sich primär nicht mit Kunstwissenschaft befassen. Ihre Sensibilität und Invention kann sie jedoch zu Kuratoren einer Ausstellung eines Werkes machen.
Diese Persönlichkeiten teilen dann mittels eines Vortrags, einer Lesung oder eines anderen Begleitprogramms ihre Sicht auf das von ihnen ausgewählte Kunstwerk. Die Kuratoren sind in keiner Weise eingeschränkt, sie können jedes Kunstwerk auswählen, das die Galerie besitzt. So können in der Ausstellung mittelalterliche Malerei mit einer Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert oder einer zeitgenössischen Fotografie abwechseln.

MARGITA TITLOVÁ YLOVSKY / Puppenlieben / Ausstellung eines Werkes aus den Sammlungen der GVUO
Öffnet in 29 Tagen





