Gedenkstätte Bedřich Smetana

Dauerausstellung

Das Jabkenitzer Forsthaus, nahe einem weitläufigen Wildgehege mit wunderschönen Naturkulissen, war ursprünglich der Sitz des Forstamtes der Fürsten Thurn-Taxis. Ab 1875 war hier Bedřich Smetanas Schwiegersohn Josef Schwarz, der Ehemann seiner Tochter Žofie, tätig.

Bei ihnen verbrachte der taube Smetana mit seiner Familie die letzten Lebensjahre (1875–1884), und hier entstanden auch viele seiner wichtigsten Werke. Die neue, vierte Dauerausstellung, die 2003 eröffnet wurde, ist der Jabkenitzer Lebensphase Smetanas gewidmet. Sie vermittelt anhand von Bild- und Schriftzeugnissen sowie einer Reihe persönlicher und familiärer Gegenstände das Leben der Familie Smetana und der Familie Žofie und Josef Schwarz in Jabkenice sowie B. Smetanas Kontakte zur Region Mladá Boleslav noch vor seiner Ankunft in Jabkenice und dokumentiert Smetanas Werk der Jabkenitzer Zeit – insbesondere dessen Aufführung und Verbreitung bei Konzerten, auf Opernbühnen und durch Musikverlage in Böhmen und im Ausland.

Kernstück der Ausstellung sind die Innenräume von Smetanas Arbeitszimmer und dem Familiensalon, die nach zeitgenössischen Zeugnissen rekonstruiert und teilweise mit original erhaltenen Möbeln aus Smetanas Familie sowie weiteren authentischen Denkmälern eingerichtet sind. Im Saal mit einer kleinen Galerie von Gemälden des Komponisten-Enkels Zdeněk Schwarz kann man ungestört Smetanas Kompositionen nach eigener Wahl hören. Seit 2004 ist im Denkmal der restaurierte Vorhang der Jabkenitzer Laienspieler ausgestellt, der 1877 von Smetanas Ehefrau Betty Smetanová gemalt wurde.

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National Museum