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Haptischer Pfad im Národopisné muzeum Národního muzea

Haptischer Pfad im Národopisné muzeum Národního muzea

Dauerausstellung

Über die Ausstellung

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In einzelnen Räumen der Ausstellung sind haptische Tische mit Gegenständen installiert, die thematisch mit den ausgestellten Sammlungsobjekten in der Ausstellung verbunden sind. Besucherinnen und Besucher können sie frei berühren und so Materialien, Strukturen und Düfte, die mit der traditionellen Volkskultur verbunden sind, besser nachvollziehen.

Der Pfad ergänzt alle thematischen Bereiche der Dauerausstellung übergreifend. Durch Tasten und Riechen können sich Besucherinnen und Besucher mit Materialien, Rohstoffen und Gegenständen vertraut machen, die mit dem Alltag, dem Volkshandwerk, der Landwirtschaft sowie den traditionellen Bräuchen des tschechischen, mährischen und schlesischen Landes zusammenhängen.

Im Pfad sind unter anderem Erzeugnisse aus Holz, Leder, Weidengeflecht, Metall, Wachs und Papier vertreten, außerdem Proben keramischer und gläserner Produkte, Textilien und weitere natürliche Materialien, die im Volkshandwerk, in Haushalt und Landwirtschaft sowie bei Jahresbräuchen und volkstümlichen Zeremonien verwendet wurden.

Teil des Pfades ist auch eine Duftlinie, die Besucherinnen und Besuchern Düfte vermittelt, welche die präsentierten Themen veranschaulichen – von Gehölzen und Kräutern bis zu Gewürzen, Harzen und anderen natürlichen Materialien. Die Auswahl und fachliche Vorbereitung der Düfte übernahm Markéta Filipová, die sich seit langem mit Duftarbeit im Museumskontext beschäftigt.

Alle Objekte sind neben einem üblichen Begleittext auf Tschechisch und Englisch auch mit Beschriftungen in Brailleschrift versehen. Dadurch wird die Ausstellung auch für Besucherinnen und Besucher mit Sehbehinderung zugänglich und trägt zu größerer Offenheit und Inklusion bei.

Der haptische Pfad erweitert das Erlebnis der Dauerausstellung auf natürliche Weise und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, die traditionelle Volkskultur mit mehreren Sinnen zu entdecken.

Mitfinanziert von der Europäischen Union, Programm Erasmus+, Projekt Museen für alle.

— National Museum

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