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Öffnet in 213 Tagen

Gemälde von monumentaler Schönheit und Kraft: Sie vermitteln Geschichten und Wissen, das über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Die Vielfalt und Bandbreite der australischen First Nations Art stehen im Zentrum der Ausstellung, die Werke von Künstler:innen und Künstler:innenkollektiven aus dem Umfeld von Papunya, Utopia, Balgo, Warmun und darüber hinaus präsentiert. Unter ihnen ist Emily Kam Kngwarray (1910-1996), die wohl international bekannteste Protagonistin der First Nations Art, die erst in ihren späten Siebzigern zu malen begann. In den acht Jahren bis zu ihrem Tod schuf sie ein außergewöhnliches Œuvre.

Die Ausstellung schöpft aus dem einzigartigen und umfangreichen Bestand der ALBERTINA auf diesem Gebiet, der rund 100 Positionen umfasst. Anlässlich des 250-jährigen Bestehens des Museums wurde er durch die großzügige Schenkung des Sammlerehepaars Elisabeth Bähr und Lindsay Frost maßgeblich erweitert. Werke von Künstlerinnen wie Destiny Deacon und Tracey Moffatt ergänzen die Präsentation und veranschaulichen das breite Spektrum australischer Kunst.

Die Ausstellung ist von 23. April bis 5. September 2027 in der ALBERTINA MODERN zu sehen.

Albertina