Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960

Öffnet in 9 Tagen

An kaum einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche im Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg: Durch Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei und die zunehmende Arbeitsmigration wurden hier im Kleinen Veränderungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität prägten. Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 widmet sich im Herbst 2026 der vielfältigen und bisher kaum gewürdigten Kulturproduktion rund um das Thema der Arbeitsmigration und zeigt, wie sich Künstler*innen in Kreuzberg mit den Spannungen und Fragen ihrer Zeit auseinandersetzen.

Der in diesem Bezirk gelegene Gropius Bau präsentiert dazu über 100 Arbeiten aus Film, Malerei, Fotografie, Installation und Performance, die den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Arbeitsmigrant*innen und den nachfolgenden Generationen richten und die bis heute relevanten Kämpfe um Mitbestimmung und Gleichbehandlung thematisieren. Mit historischen und aktuellen Werken arbeitet die Ausstellung die internationale Bedeutung der Kreuzberger Kulturproduktion heraus.

Mit Beiträgen von Alexis Akrithakis, Mehmet Aksoy, Atiye Altül, Ararat‑Verlag, Eduardo Arroyo, Paolo Baratella, Akbar Behkalam, Kaya Behkalam, Cecilia Boisier, Vlassis Caniaris, Nuray Demir, Grazia Eminente, Kerem Ergün, Harun Farocki, Mathèos Florakis, Esther Friedman, Abuzer Güler, Sarah Haffner, Kim Min-ki / Lee Hye-kyung, Azade Köker, Evelyn Kuwertz, Stathis Logothetis, Colette Lumiere, Mihály Moldvay, Mehrangis Montazami-Dabui, Pınar Öğrenci, Aras Ören und Friedrich Wilhelm Zimmermann, Emine Sevgi Özdamar, Eduardo Paolozzi, Minh Duc Pham, Caroline Pinger, Jannis Psychopedis, Aykan Safoğlu, Sohrab Shahid Saless, Ludmila Seefried‑Matějková, Antonio Skármeta, Monika Sieveking, Hyun-Sook Song, Metin Talayman, Filiz Taşkın, Evanthia Tsantila, Mehmet Ünal, Natascha Ungeheuer, Irena Vrkljan, Hanefi Yeter und Serpil Yeter

Gropius Bau