Die Ausstellung Kunst. Energie. Nachhaltigkeit von Marco Angelini im Wrocław Contemporary Museum ist eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch, Technologie und Natur in einer Welt dynamischer zivilisatorischer Transformationen. Bezugspunkt ist das von Hannah Arendt in Vita activa oder Vom tätigen Leben (1958) beschriebene Konzept des Homo Faber – ein Mensch, der die Realität durch Arbeit, Erfindung und Technologie formt und gleichzeitig mit den Folgen seines eigenen Handelns konfrontiert ist.
In seiner Arbeit erforscht der Künstler zivilisatorische Transformationen, die sich vor dem Hintergrund dynamischen technologischen Fortschritts und im Kontext der Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung ereignen. Mit einer Vielzahl von Medien, darunter Videokunst, Malerei und Installationen, untersucht er die Beziehung zwischen Mensch, Arbeit und Technologie und präsentiert Kunst als Werkzeug zur Transformation unserer Wahrnehmung der Welt.
Die Ausstellung verbindet Technologie, Ökologie, Kunst und urbanen Raum und führt die Betrachter in eine Welt voller Spannungen zwischen Natur und Technologie, Entwicklung und ihren Folgen. Es ist eine Reflexion darüber, wie Individuen und Kunst eine sich verändernde Welt beeinflussen können, wie Technologie mit der Natur koexistieren kann und wie Kunst eine Brücke zum Verständnis der komplexen Beziehung zwischen Menschen, ihrer Kreativität und der umgebenden Umwelt werden kann.
Marco Angelini – geboren 1971 in Rom. Er lebt und arbeitet in Rom und Warschau. Seine Arbeit erforscht die Metropole als soziales Phänomen, das sich ständig verändert. Er untersucht verschiedene Forschungsbereiche: Natur und Technologie, Zeit und Erinnerung, interreligiöser Dialog und die Dimension des Heiligen, die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft sowie Energie und nachhaltige Entwicklung.
Kurator: Jan Kozaczuk

Kunst. Energie. Nachhaltigkeit | Marco Angelini
Von Jan Kozaczuk
Dauerausstellung


