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Träume haben keine Titel

Öffnet in 4 Tagen

Diese umfassende Präsentation ausgewählter Werke aus der Sammlung des Museums entfaltet sich in vier Hauptsträngen und ist im Ostflügel und in der Säulenhalle des Museums zu sehen. Mit Werken von mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern spannt sie sich sowohl weit in der Zeit – nahezu genau 100 Jahre – als auch deutlich im Ausdruck.

Die ausgewählten Werke aus der Sammlung Louisiana sind über Zeit und Geografie hinweg gruppiert, wobei die Kategorien Farbe, Erzählung, Raum und Bild als Orientierungspunkte dienen. Der Titel der Ausstellung, Les rêves n’ont pas de titre – Drømme har ingen titel, stammt von der französisch-algerischen Künstlerin Zineb Sedira, deren Werk Teil der Präsentation ist.

“Wir verwenden das Wort ’Bild’ für nahezu alle Kunst”, sagt Museumsdirektor Poul Erik Tøjner, der diese Auswahl zusammengestellt hat. “Ob es ein Bild eines Pferdes ist oder ein Bild über das Dasein als Mensch… Aber alle Kunstwerke lassen etwas stärker hervortreten als anderes”, erklärt er:

“Die Farbe kann die Erzählung übernehmen, der Raum im Bild wird markant – die Skulptur ist auch ein Bild, und das Bild ist auch ein Ding. Und dann gibt es jene Bilder, die wir alle ständig machen: Fotos. Die wiederum auf ganz andere Orte zeigen können als auf die vertraute Welt des Alltags. Je nach künstlerischem Griff.”

Im Bogengang kann man eine Reihe von Fotoserien entdecken, die um Geschlecht, Identität und Geschichte kreisen. Zu sehen sind Werke u. a. von Roni Horn, Ugo Rondinone, Ulay, Tiffany Chung und Francesca Woodman.

Die Sammlung Louisiana ist eine dynamische Größe, die nicht nur weiter wächst, sondern auch im Haus umzieht, wo sie das Jahr über in ausgewählten Präsentationen zum Einsatz kommt. Dadurch werden die dauerhaften Werke des Hauses zu einer Art Klangboden unter den wechselnden Ausstellungen. Zugleich eröffnet dies die Möglichkeit, die einzelnen Werke auf neue Weise und in wechselnden Konstellationen zu zeigen.

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— Louisiana Museum of Modern Art