
Träume haben keinen Titel
Über die Ausstellung
· Original anzeigenDiese umfangreiche Präsentation ausgewählter Werke aus der Sammlung des Museums entfaltet sich in vier Hauptsträngen und ist im Ostflügel und in der Säulenhalle zu sehen. Mit 99 Werken von 59 Künstlerinnen und Künstlern spannt sie sich sowohl zeitlich – genau ein Jahrhundert – als auch stilistisch weit auf.
Die ausgewählten Werke aus der Sammlung Louisianas sind über Zeit und Geografie hinweg gruppiert, wobei die Kategorien Farbe, Erzählung, Raum und Bild als Orientierungspunkte dienen. Der Titel der Ausstellung, Les rêves n’ont pas de titre – Drømme har ingen titel, stammt von der französisch-algerischen Künstlerin Zineb Sedira, deren Werk Teil der Präsentation ist.
„Wir verwenden das Wort ‚Bild‘ für nahezu alle Kunst“, sagt Museumsdirektor Poul Erik Tøjner, der diese Auswahl zusammengestellt hat. „Ob es ein Bild eines Pferdes ist oder ein Bild von den Bedingungen des Menschseins… Doch alle Kunstwerke lassen etwas stärker hervortreten als anderes“, erklärt er:
„Die Farbe kann die Erzählung übernehmen, der Raum im Bild wird markant – die Skulptur ist ebenfalls ein Bild, und das Bild ist auch ein Ding. Und dann gibt es jene Bilder, die wir alle ständig machen: Fotos. Diese können wiederum auf ganz andere Orte zeigen als auf die vertraute Welt des Alltags. Je nach künstlerischem Zugriff.“
Im Buegangen lassen sich zahlreiche Fotoserien entdecken, die sich um Geschlecht, Identität und Geschichte drehen. Zu sehen sind Werke u. a. von Roni Horn, Ugo Rondinone, Ulay, Gauri Gill und Francesca Woodman.
Die Sammlung Louisianas ist eine dynamische Größe, die nicht nur weiter wächst, sondern sich auch durch das Haus bewegt, wo sie im Laufe des Jahres in ausgewählte Präsentationen eingebunden ist. Die dauerhaften Werke des Hauses werden so zu einer Art Klangboden unter den wechselnden Ausstellungen. Gleichzeitig ermöglicht dies, einzelne Werke auf neue Weise und in wechselnden Konstellationen zu zeigen.
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