Josef Mištera / Q.E.D.

Von Jiří Machalický

11. Apr. – 21. Juni, 2026

Die Ausstellung umfasst verschiedene Perioden und Themen seiner Arbeit. Sie beginnt mit einer Sammlung bemerkenswerter Tusche-Lavierungen aus den 1980er Jahren, genannt Mostecké Reminiszenzen, in denen er komplexe Strukturen und Konstruktionen schuf und auf die Atmosphäre der bewundernswerten Altstadt reagierte, die durch die Willkür des totalitären Regimes vom Angesicht der Erde verschwinden musste. Wichtig für seine Entwicklung sind die Illustrationen, in denen er mit expressivem Duktus und einem Gespür für Farbkombinationen die Atmosphäre der Bücher großer Vertreter der Welt- und tschechischen Literatur wie Stendhal, Sandová, Gogol, Zoščenko oder Loukotková einfängt. Viele Jahre widmete er sich hauptsächlich der Organisation und dem Aufbau einer Schule, kehrte aber vor einigen Jahren zur freien künstlerischen Arbeit zurück und arbeitet seither immer intensiver. In den 2020er Jahren schuf er eine Vielzahl von Federzeichnungen, die er in thematische Zyklen gliedert. Dazu gehören Sudhéta (Wildschweinwald), Alleen, Festungen, Türme oder Inseln. Wir wollten keine Retrospektive, sondern eine Ausstellung vorbereiten, in der sich Illustrationen mit freien Zeichnungen und Gemälden abwechseln. Sie ist nach thematischen Kreisen gegliedert, um die Breite der künstlerischen Entwicklung des Künstlers zu zeigen.

Galerie Klatovy / Klenová