Tisch, deck dich!

Dauerausstellung

Wie im Märchen vom Zaubertisch, der sich selbst deckt, entführt uns die Ausstellung TISCH, DECK DICH! in eine märchenhafte Welt. Amorverzierte Teller, zuckersüße Porzellanfiguren, Suppenterrinen in Form von Kohlköpfen, silberne Trinkgefäße so groß wie Eimer. Mit Tassen, Kannen, Schalen, Töpfen, Gabeln und Löffeln werden sieben der eigenen historischen Tische des Museums ausgestellt, gedeckt mit Silber, Glas und Porzellan, die chronologisch die Geschichte des Tischdeckens von der Renaissance bis zum Modernismus und bis heute zeigen.

Die spannende Entwicklung des Tischdeckens spiegelt die Inszenierung der Mahlzeit in verschiedenen Epochen wider, von den Schau-Stücken der Renaissance und des Barocks, die den Reichtum des Gastgebers zeigen sollten, bis zum spartanischen Tischdecken des Modernismus.

Im Rokoko kam die Natur auf den Tisch, mit Deckelschüsseln in Form von Melonen oder Spargelbündeln und akribisch dekoriertem Service und Figuren in Pastellfarben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kam es zu einer schrittweisen Vereinfachung, deren Höhepunkt die spartanisch gedeckten Tische des Modernismus waren, mit undekoriertem Service. Der Fokus lag auf Form, Material und Nützlichkeit.

TISCH, DECK DICH! ist eine historische Reise in die Welt des Kunsthandwerks und der Materialien, von handgeschmiedeten Tischstücken aus gedrehtem Silber, über das hauchfein handdekorierte Porzellan aus Meissen, bis zu den undekorierten und industriell gefertigten Produkten des Modernismus aus „billigen“ Materialien wie Stahl, Eisen und Plastik.

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Designmuseum Danmark
Quelle: designmuseum.dk/udstilling/bord-daek-dig