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Chronos. Das Thema der Zeit in der Grafik des 16. bis 18. Jahrhunderts

Chronos. Das Thema der Zeit in der Grafik des 16. bis 18. Jahrhunderts

Von PhDr. Petra Zelenková, Ph.D.

20. Okt. 2026 – 31. Jan. 2027

Über die Ausstellung

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Zu den bedeutendsten und am häufigsten verwendeten symbolischen Gestalten der Kunst der frühen Neuzeit gehörte Chronos – die Personifikation der Zeit in Gestalt eines geflügelten Greises mit Stundenglas und Sense. Man begegnet ihm auf Gemälden und Stichen, in der Skulptur und in Werken des Kunsthandwerks. Die Ausstellung zeigt Chronos und weitere Verkörperungen der Zeit auf Grafikblättern vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Seine Bedeutung in allegorischen Szenen konnte dabei sowohl negativ als auch positiv sein – er trat als unerbittlicher Vernichter von Leben, Schönheit oder Kunstwerken auf, aber auch als weiser Greis, der auf die Vergänglichkeit hinwies und an wesentliche Werte erinnerte. Anhand von Werken aus der Grafik- und Zeichnungssammlung der NGP werden die wichtigsten thematischen Schwerpunkte der umfangreichen Ikonographie des „Vaters der Zeit“ – Chronos – erschlossen: die Triumphe der Zeit, die Zeit als Enthüllerin und Bewahrerin der Wahrheit, Allegorien des richtigen und falschen Umgangs mit der Zeit, die Zeit in der Satire (in den berühmten Blättern von William Hogarth) und weitere. Den Epilog bildet eine Auswahl von Neujahrsglückwunschkarten von Josef Bergler, die belegen, wie lebendig die Tradition des Chronos auch nach 1800 blieb.

Kuratorin: Petra Zelenková Katalog zur Ausstellung

— National Gallery Prague

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