230 Jahre geöffnet

Von PhDr. Martina Jandlová Sošková, Ph.D.

6. Feb. 2026 – 3. Jan. 2027

Am 5. Februar 1796 wurde die Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde gegründet, die bald darauf die Gemäldegalerie, die Vorgängerin der heutigen Nationalgalerie Prag, ins Leben rief. Eine Auswahl von siebzehn Archivfotografien wird Meilensteine in ihrer 230-jährigen Geschichte der Präsentation von Kunstsammlungen vorstellen. Die Bilder zeigen, wie die Gemäldegalerie und später die Nationalgalerie Prag ihre Sammlungen schrittweise der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Die Fotografien erinnern an Ausstellungen im Rudolfinum und in der Stadtbibliothek, aber auch im Šternberský palác, der seit fast achtzig Jahren die Heimat der Sammlung alter Kunst ist und auch mit der ältesten Geschichte der Gemäldegalerie verbunden ist. Sie dokumentieren Ausstellungen der Nationalgalerie Prag auf Schloss Zbraslav (von 1940 bis 2009) oder im Kinský Palast. Sie spiegeln auch ihre neuere Geschichte im Kloster St. Georg (wo sie ihre Sammlungen von 1976–2000 präsentierte), im Kloster der hl. Agnes von Böhmen, im Veletržní palác und zuletzt auch in den Schwarzenberský und Salmovský Palästen wider.

Kuratorin: Martina Jandlová Sošková

Ort: der an die Piazzetta angrenzende Korzo-Bereich

National Gallery Prague