Die Dauerausstellung führt die Besucher in die Räumlichkeiten des ursprünglich Renaissance-Palais der Herren von Rosenberg, das zwischen 1545 und 1574 erbaut wurde. Im Jahr 1600 ging der Palast in den Besitz von Kaiser Rudolf II. über und blieb in seiner ursprünglichen Form bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts erhalten, als er radikal zum Institut der adeligen Damen umgebaut wurde. Dazu gehört auch die spätbarocke Kapelle Mariä Himmelfahrt.
Das Institut der adeligen Damen war bis 1989 ein im Grunde unerforschter Raum der Prager Burg. Anschließend wurden während der acht Phasen seiner elfjährigen Restaurierung eine Reihe von Wandgemälden freigelegt und restauriert, aber auch zusätzliche Trennwände, abgehängte Decken und andere störende Umbauten entfernt.
Das Interieur des Instituts der adeligen Damen ist mit zeitgenössischen Möbeln, Gemälden und anderen Gebrauchsgegenständen aus den Sammlungen der Prager Burg ausgestattet. Unter den historischen Artefakten sehen die Besucher im Palais Ausstattungen aus der Barockzeit, aber auch neuere Interieurelemente aus der Zeit des Klassizismus und des Empire oder seltene Goldschmiedearbeiten. Die Ausstellung im Salon präsentiert die Einrichtung und Aktivitäten aus der Zeit, als die Räumlichkeiten als Institut der adeligen Damen dienten.

Rosenberg-Palais
Dauerausstellung





