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Memento Mori. Die Bestattungen der Herren von Pszczyna

Dauerausstellung

SONDERAUSSTELLUNG

Memento Mori.

Die Bestattungen der Herren von Pszczyna

Die in der Ausstellung gezeigten Sarkophage ruhten ursprünglich in der südlichen Kapelle der Pfarrkirche Allerheiligen in Pszczyna. Sie bargen die Überreste der Besitzer von Pszczyna aus dem Geschlecht der Promnitz.

Vertreter dieses Geschlechts herrschten 217 Jahre lang über das Gebiet von Pszczyna und gehörten zur Elite ihrer Gesellschaft, weshalb diese Gruft als „Pszczyńskis Wawel“ bezeichnet wird. Zum prächtigen Hof der Promnitz kamen sehr häufig die angesehensten europäischen Würdenträger und Beamten, darunter auch Könige.

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Der erste präsentiert Materialien zu den Bestattungen aller Herren von Pszczyna. Besucher haben die einzigartige Gelegenheit, sich mit einer detaillierten Dokumentation vertraut zu machen, die unter anderem Beileidsschreiben und Dankesbriefe, Fotografien von Begräbnissen und Presseberichte sowie Verordnungen zur Trauerzeit umfasst. Die Ausstellung wurde durch Beschreibungen offizieller und privater Begräbnisse ergänzt, darunter etwa der Bericht der Fürstin Daisy von Pless über die Beerdigung des Fürsten Hans Heinrich XI. von Hochberg, den sie in ihrem Tagebuch festhielt. Erhaltene und ausgestellte Porträts einiger Herren von Pszczyna, ihre gekürzten Biografien und Hinweise auf die Grabstätten ermöglichen es, die Geschichte der Menschen, die Sitten und auch das Schloss selbst zu erforschen.

Der zweite Teil der Ausstellung zeigt acht dekorative Sarkophage der Herren von Pszczyna aus dem Geschlecht der Promnitz. Die historischen Objekte stammen aus der sogenannten Promnitz-Gruft der Pfarrkirche Allerheiligen in Pszczyna. In den letzten Jahren wurden sie aufwendigen Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten unterzogen, wodurch sie sehr wertvolle Exponate sind, die vom Schlossmuseum Pszczyna präsentiert werden.

Exponate aus den Sammlungen der: Römisch-katholischen Pfarrei Allerheiligen und Mariä Rosenkranz in Pszczyna, des Staatsarchivs in Katowice Außenstelle Pszczyna, des Schlossmuseums Pszczyna sowie aus Privatsammlungen.

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Forschungs- und Konservierungsarbeiten werden seit 2007 von der Oberschlesischen Abteilung der Wissenschaftlichen Vereinigung Polnischer Archäologen und der Werkstatt für Denkmalpflege in Tychy durchgeführt und vom Schlesischen Denkmalpfleger in Katowice finanziert. Dem Team gehören an: dr hab. Henryk Głąb (Anthropologe, Jagiellonen-Universität, Lehrstuhl für Anthropologie), dr hab. Małgorzata Grupa prof. UMK ((Archäologin, Denkmalpflegerin, Spezialistin für historische Textilien, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń, Institut für Archäologie und Ethnologie), dr Mirosław Furmanek (Archäologe, Universität Breslau, Institut für Archäologie), dr Małgorzata Kępa (Anthropologin, Jagiellonen-Universität, Lehrstuhl für Anthropologie), Sławomir Kulpa (Archäologe, Museum in Wodzisław Śląski), dr Norbert Mika (Historiker), Adrian Podgórski (Archäologe, Museum in Wodzisław Śląski), Agnieszka und Tomasz Trzos (Restauratoren von Kunstwerken, A.T. Werkstatt für Denkmalpflege in Tychy), Agata Sady (Archäobotanikerin, Schlesisches Museum in Katowice).

— Pszczyna Castle Museum
Quelle: zamek-pszczyna.pl/galerie/5740-2