Łukasz Stokłosa. Das Leuchten
- Januar – 31. Oktober 2026
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Wir präsentieren die Gemälde von Łukasz Stokłosa neben den monumentalen Werken von Jan Matejko. Gemeinsam bilden sie einen Dialog über malerische Interpretationen der Geschichte – eine der Säulen der Identität des Königsschlosses.
Geschichte im Schloss
Seit Jahrhunderten ist die Geschichte eine Quelle des Wissens, der Warnungen und der Orientierung für die Zukunft. Die Vertrautheit mit der Vergangenheit galt als Schlüssel zur Staatsreform und zur Erziehung bewusster, verantwortungsvoller Bürger.
Im 19. Jahrhundert griff Jan Matejko diese Idee explizit auf. Seine Visionen prägten die historische Vorstellungskraft aufeinanderfolgender Generationen von Polen – sowohl ihr Gefühl für die glorreichen Momente der Nation als auch ihr Verständnis der Ursachen ihres Niedergangs.
Ein zeitgenössischer Kommentar
Łukasz Stokłosas Werke bieten einen zeitgenössischen Kommentar zur historischen Malerei, die an den Wänden des Schlosses ausgestellt ist.
Der Künstler greift auf fotografische Ansichten von Innenräumen ehemaliger Machtzentren zurück, darunter:
- Ca’ Rezzonico in Venedig
- Charlottenburg
- Fontainebleau
- Versailles
- die Königlichen Bäder (Łazienki Królewskie)
- das Königsschloss in Warschau
Er verwandelt sie in Gemälde, die Stille und Leere ausstrahlen. Räume, die einst als Zentren des höfischen und politischen Lebens dienten, werden als Museumsinterieurs gezeigt, die außerhalb ihres ursprünglichen Kontextes schweben. Damit lädt er zur Reflexion über die Bedeutung ehemaliger Machtzentren für unsere heutige Identität ein.
Über den Künstler
Łukasz Stokłosa wurde 1986 in Kalwaria Zebrzydowska geboren. Er ist Maler und Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Krakau (2010). Er hat an mehreren Dutzend Einzel- und Gruppenausstellungen in Polen und im Ausland teilgenommen.
Eintritt mit einem Ticket für die Route Königliche Gemächer und Parlamentsräume Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Schlosses geöffnet

Łukasz Stokłosa. Das Leuchten
16. Jan. – 31. Okt., 2026

