Ovartaci war eine farbenfrohe und vielschichtige Persönlichkeit – autodidaktische Künstlerin, Dichterin und Ingenieurin. Eine Abenteurerin und eine Träumerin. Intellektuelle, Patientin in der Psychiatrie und ausgebildete Handwerksmalerin. Sie war Winterbaderin, Yogi und Naturliebhaberin. Sie glaubte an Buddhismus, Animismus und Reinkarnation und fand Inspiration in ihren vielen früheren Leben.
Ihr Lebenswerk ist in ihre eigene radikale Lebensgeschichte integriert, die auch einen Nervenzusammenbruch in Argentinien, eine selbst durchgeführte Genitalamputation und einen unerfüllten Traum, ein Leben als Frau zu führen, umfasst. Insgesamt 56 Jahre lebte sie als Patientin in einer psychiatrischen Klinik, hauptsächlich in Risskov nördlich von Aarhus.
Die Ausstellung wurde erstmals im Frühjahr 2023 im Cobra Museum in Amsterdam unter dem Titel „Becoming Ovartaci“ gezeigt.
In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Brandts und dem Museum Ovartaci in Aarhus präsentiert das Kunsten Museum of Modern Art die Ausstellung nun einem dänischen Publikum.
Die Ausstellung wird von einem forschungsbasierten Katalog begleitet, der in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Brandts herausgegeben wurde.

Ovartaci – Ich begann als Paradiesvogel
Öffnet in 52 Tagen
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