Nicolas Grospierre. Permakrise

Von Małgorzata Taraszkiewicz-Zwolicka

14. Mai – 6. Sept., 2026

Eröffnung: 14.05.2026, 18.00 Uhr, Gdańska Galeria Fotografii (NOMUS-Gebäude). Die Eröffnung wird in PJM übersetzt

Welche Bedeutungen trägt Architektur im politischen, soziologischen oder wirtschaftlichen Kontext? Welche Geschichte schreiben wir darin fest, aber auch welche Vision der Zukunft? Am 14. Mai um 18.00 Uhr eröffnet die Gdańska Galeria Fotografii eine Ausstellung eines der bedeutendsten in Polen tätigen Fotografen, des Trägers des „Polityka“-Passes Nicolas Grospierre. Dies ist die erste so umfassende Präsentation seiner Werke in der Dreistadt.

Nicolas Grospierre ist ein visueller Künstler und Fotograf aus der Schweiz, der jedoch seit 1999 in Polen lebt und arbeitet. Er studierte Politikwissenschaft in Paris sowie Soziologie und Wirtschaft in London, was sein Interesse an Architektur als Aufzeichnung sozialer Ideen beeinflusste. In seinem Schaffen analysiert er hauptsächlich das Erbe des Modernismus, die Stadtplanung sowie die Beziehungen zwischen Raum, Geschichte und Zukunftsvorstellungen.

Die Ausstellung im NOMUS – Nowe Muzeum Sztuki, wo sich die Gdańska Galeria Fotografii befindet, zeigt eine Auswahl von Grospierres Schlüsselzyklen aus den Jahren 2000–2025, wodurch nachvollzogen werden kann, wie sich sein Ansatz zur Fotografie verändert hat: von der präzisen Dokumentation von Architektur über Experimente mit Fotomontagen und typologischen Anordnungen bis hin zu Werken, die digitale Werkzeuge, künstliche Intelligenz und analoge Techniken nutzen.

National Museum in Gdańsk