Günter Schimunek (1942 – 2022) entwickelte über mehrere Jahrzehnte eine eigenständige Bildwelt zwischen Malerei, Collage und Zeichnung. Der in Graz lebende Künstler arbeitete mit hybriden Figuren, Mischwesen und traumartigen Konstellationen, die sich einer eindeutigen stilistischen Zuordnung entziehen. Seine Arbeiten verbinden eine freie, oft spielerische Formensprache mit einem ausgeprägten Interesse an Imagination und dem Unbewussten.
Neben großformatigen Gemälden entstanden Foto-Collagen, die sogenannten Bubble-Bilder und zahlreiche Arbeiten auf Papier. Gerade in seinen während verschiedener Reisen entstandenen Zeichnungen und Blättern zeigt sich eine unmittelbare Arbeitsweise, in der Beobachtung und spontane Bildfindung ineinandergreifen. Zugleich war Schimunek über Jahrzehnte Teil eines lebendigen Netzwerks der Grazer Kunstszene und arbeitete wiederholt mit anderen Künstler:innen zusammen.

Die Wirklichkeit kommt später
Günter Schimunek
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