Alberto Giacomettis Werke bilden einen absoluten Schwerpunkt im Louisiana. Die große Sammlung des Museums an seinen originalen Skulpturen – auch international gemessen – harmoniert auf nahezu wundersame Weise mit der Architektur von Bo und Wohlert.
Auf dem Weg durch den Nordflügel zum Giacometti-Saal begegnet der Louisiana-Gast zwei wichtigen Werken aus seiner surrealistischen Periode, nämlich „Löffelfrau“ und „Schreitende Frau“. Im Saal selbst (und in den kleinen „Skizzen“, die hinter Glas in der Wand zum Kinderhaus stehen) erwartet den Besucher jedoch die Begegnung mit dem reiferen Giacometti und jenen Skulpturen, die gleichzeitig seltsam modern und sehr, sehr altmodisch wirken.
Die Figuren greifen auf eine Tradition zurück, schreibt Poul Erik Tøjner in dem Buch „Louisiana abc“, die bis zu den Etruskern reicht oder etwas gleicht, das einen Ausbruch des Vesuvs überstanden hat, wodurch sie gleichzeitig Assoziationen zu Menschen in einer postatomaren Ödnis wecken.

Der Giacometti-Saal
Dauerausstellung





