Asger Jorns Gemälde bilden einen Schwerpunkt in der Sammlung Louisianas. Eine erlesene Auswahl ist im letzten, hohen Raum des Nordflügels zu sehen.
Asger Jorn war ein Gigant in der dänischen wie auch in der europäischen Nachkriegskunst. Sein Werk war weit gefächert, aber im Louisiana-Kontext steht vor allem der Maler Jorn im Fokus. Der Gründer des Museums, Knud W. Jensen, zeigte früh Interesse an Jorn und erwarb selbst eine Reihe zentraler Werke.
Damit bestand auch Bedarf an einem dauerhafteren Rahmen dafür, der (mit wenigen Ausnahmen) genau hier in diesem hellen, hohen Raum am Ende des Nordflügels gefunden wurde.
Seine Herausforderungen an das Material der Kunst, an die Materialien, waren legendär und lebenslang. Er arbeitete mit und bearbeitete alle bekannten Kategorien der bildenden Kunst und hatte ein besonderes Auge dafür, Kategorisierungen zu sprengen, wenn es ihm überhaupt möglich war.
Freiheit, nicht zuletzt die künstlerische, war ein zentrales Thema für Jorn. „Die Gedanken sind Frei“ – die Gedanken sind frei – lautet der Titel eines seiner Gemälde von 1970–1971, das hier zu sehen ist und dieser Hängung ihren Namen gab.
Der Jorn-Raum
Der Jorn-Raum
Dauerausstellung





