Yunchul Kim: Merkuriell

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In Mercurial, 2024, präsentiert der koreanische Künstler Yunchul Kim eine große, kinetische Installation, in der zwei schwebende Skulpturen pulsieren und sich in einem ständig wechselnden Muster bewegen. Bestehend aus Hunderten von silberfarbenen Filamenten bilden sie spiralförmige Strukturen, die sich langsam drehen und ihre Richtung ändern – wie ein System in Bewegung.

Das Werk basiert auf physikalischen Phänomenen wie Chiralität und Torsionsinstabilität, bei denen Formen symmetrisch erscheinen können, ohne es zu sein, und wo Bewegung unvorhersehbar entsteht. Die gewundenen Strukturen reagieren auf magnetische Felder und erzeugen eine dynamische Choreografie, die an Satelliten im Orbit oder Partikel im Kosmos erinnern kann.

Mercurial untersucht die Beziehung zwischen Mensch und Technologie in einer Welt, in der Systeme zunehmend ohne direkte Kontrolle operieren. Die schwebenden Formen können Robotern ähneln, aber ihre Bewegungen werden nicht vom Menschen gesteuert – sie entstehen durch physikalische Kräfte und interne Prozesse.

Mit Wurzeln in Wissenschaft, Technologie und Philosophie lädt das Werk dazu ein, eine Welt im ständigen Wandel zu erleben, in der sich die Grenzen zwischen Organischem und Technologischem ständig verschieben.

Copenhagen Contemporary
Quelle: copenhagencontemporary.org/en/mercurial