Die Ausstellung WONDER zeigt eine Reihe der fantastischsten und skurrilsten Objekte des Designmuseum Danmark. Die Ausstellung beleuchtet, wie ein Ding zu einem Artefakt wird, sei es in einer Privatsammlung oder in einem Museum.
In fünf Ausstellungsräumen wird das Publikum unter anderem in das Haus eines Privatsammlers eingeladen, macht einen Abstecher in das Museumsmagazin, wo Objekte und Möbel in den Regalen auf ihre Ausstellung warten, und bekommt einige der rätselhaften Objekte der Sammlung in einer gigantischen, siebzehn Meter langen Vitrine präsentiert.
In WONDER werden zwei Sammlungen japanischer Schwertverzierungen präsentiert, die ursprünglich Teil der Ausrüstung eines Samurai-Kriegers waren. Seit der Gründung der Kunstgewerbemuseen in ganz Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Erwerb japanischen Kunsthandwerks und Gebrauchsgegenstände sehr begehrt. Dies war auch hier der Fall.
Der erste Direktor des Museums, Pietro Krohn, sammelte bis zu seinem Tod im Jahr 1905 eine feine Sammlung, insbesondere von Schwertschützern, den sogenannten Tsubas. Im Laufe der Zeit geriet diese Sammlung immer mehr in den Hintergrund und wurde ins Magazin verbannt. Gleichzeitig baute der dänische Arzt Hugo Halberstadt als Privatperson eine einzigartige Sammlung von über 1700 Schwertverzierungen auf. Halberstadt spendete seine Sammlung 1940 dem Museum. Diese Sammlung ist eine der besten der Welt, wenn nicht die beste Sammlung – und seit der großzügigen Spende ist sie dauerhaft im Museum ausgestellt.
Zum ersten Mal überhaupt werden die beiden Tsuba-Sammlungen nun gegenübergestellt, was die Möglichkeit bietet, das exquisite japanische Kunsthandwerk aus nächster Nähe zu studieren.
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WONDER
Dauerausstellung





