Amalie Smith: Das Lebendige

Öffnet in 25 Tagen

Die dänische bildende Künstlerin und Schriftstellerin Amalie Smith (geb. 1985) präsentiert ihre bisher umfassendste Einzelausstellung mit neu produzierten Werken, die speziell für den Nordflügel der Kunsthal Charlottenborg geschaffen wurden. Durch eine Reihe skulpturaler Installationen und eine durchdringende Klangarbeit kreist sie um die Entstehung des Lebens und die materiellen Prozesse, Muster und Ablagerungen, die das Lebendige in die Welt setzt.

Die Ausstellung Das Lebendige entfaltet sich in einer Reihe großer Vitrinen mit hybriden Skulpturen, bestehend aus Textilien, Keramik, Naturmaterialien und Alltagsgegenständen. Wie unter einem Mikroskop beleuchtet Amalie Smith die Verbindungen zwischen Natur, menschlichem Leben, Wissenschaft, Kunst und künstlichem Leben.

Das Publikum ist eingeladen, sich durch dunkle, minimale Räume zu bewegen, in denen die skulpturalen Installationen in einer nach innen gerichteten Spiralbewegung angeordnet sind, wie die Windungen eines Schneckenhauses. Die Vitrinen passen sich der Architektur der Kunsthalle an und erscheinen gleichzeitig als Tableaus, Archive und archäologische Kisten für detaillierte Studien der vielen Formen des Lebens.

Basierend auf einer transdisziplinären Praxis, die Literatur, Forschung und bildende Kunst vereint, untersucht Amalie Smith die ganz großen Geschichten über das Leben auf der Erde und zoomt auf das Lebendige über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hinweg.

Amalie Smith (geb. 1985) ist Schriftstellerin und bildende Künstlerin, Absolventin der Forfatterskolen (2009) und der Det Kongelige Danske Kunstakademi (2015). Zu ihren jüngsten Projekten gehören Lebendige Erde (2025), Lied über den Planeten (2024) und Looming (2022). Sie hat neun Bücher veröffentlicht, darunter Terrakotta (2025), Thread Ripper (2022) und Marmor (2014).

Die Ausstellung wird unterstützt von A.P. Møller og Hustru Chastine Mc-Kinney Møllers Fond til almene Formaal, Aage og Johanne Louis-Hansens Fond, Augustinus Fonden, Det Obelske Familiefond, Lemvigh-Müller Fonden, Ny Carlsbergfondet, Statens Kunstfond. Dank an Lekolar.

Kunsthal Charlottenborg