Jochen Lempert

Öffnet in 70 Tagen

Details und Muster der Natur verwandeln sich in den analogen Schwarz-Weiß-Fotografien des deutschen Künstlers Jochen Lempert (geb. 1958). Basierend auf seiner Ausbildung als Biologe vereint er wissenschaftliche Beobachtung und künstlerische Sensibilität, wobei die Details und Muster der Natur zu poetischen Untersuchungen des Alltags werden.

Jochen Lemperts Werke schaffen einen Raum für aufmerksames und präsentes Beobachten der Umgebung. Er lädt uns ein, das Tempo zu verlangsamen und oft übersehene Nuancen der Natur wahrzunehmen: die feine Struktur eines Vogelflügels, den komplexen Körper eines Insekts, Lichtreflexionen, Schattenbewegungen und Windspuren auf der Wasseroberfläche.

Die Fotografien werden ohne Rahmen präsentiert und in kleineren Gruppen angeordnet, die überraschende Verbindungen zwischen Pflanzen, Tieren, Objekten und Menschen hervorheben. In einer Welt, die von Beschleunigung und Überfluss geprägt ist, wird das Verlangsamen zu einer Form der Fürsorge, und durch Lemperts sinnliche Beobachtungen werden wir an unsere gemeinsame Verbindung zu allem Lebendigen erinnert.

Lemperts bedeutsame Werkpraxis erstreckt sich über mehr als drei Jahrzehnte, und die Ausstellung in der Kunsthal Charlottenborg markiert seine erste Einzelausstellung in Dänemark. Er hat in führenden internationalen Kunstinstitutionen ausgestellt und ist in Sammlungen wie dem Centre Pompidou in Paris und dem Museum of Modern Art in New York vertreten.

Die Ausstellung wird unterstützt von Augustinus Fonden, Det Obelske Familiefond und Statens Kunstfond.

Kunsthal Charlottenborg