AUSSTELLUNG VERLÄNGERT BIS 15. NOVEMBER 2026.
Die Ausstellung Parnass Warschau. 100 Jahre seit der Stiftung des Literaturpreises der Hauptstadt Warschau wurde anlässlich des Jubiläums der Stiftung des Literaturpreises der Hauptstadt Warschau erarbeitet, einer der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen in Polen. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte des Preises in den Jahren 1926–1938 sowie 1946 nach und stellt die Persönlichkeiten der ausgezeichneten Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie ihr literarisches Werk vor.
Zu den Protagonistinnen und Protagonisten der Ausstellung gehören: Władysław Mickiewicz, Wacław Sieroszewski, Kazimierz Przerwa-Tetmajer, Artur Oppman, Wacław Berent, Władysław Orkan, Zdzisław Dębicki, Józef Weyssenhoff, Tadeusz Boy-Żeleński, Szymon Askenazy, Pola Gojawiczyńska, Roman Kołoniecki, Maria Kuncewiczowa, Leopold Staff und Władysław Broniewski. Die Darstellung ordnet ihr Schaffen in den historischen und kulturellen Kontext ein und unterstreicht die Bedeutung des Preises als Initiative, die das literarische Leben des 20. Jahrhunderts stärkte.
Das gewählte Format bietet eine besondere Gelegenheit, in die literarische und kulturelle Welt der Zwischenkriegszeit einzutauchen. Gezeigt werden Manuskripte, Buchausgaben aus der Vorkriegszeit, persönliche Erinnerungsstücke, Fotografien und Objekte im Zusammenhang mit den Preisträgerinnen und Preisträgern aus den Beständen des Adam-Mickiewicz-Literaturmuseums sowie großformatige Vergrößerungen und ein kolorierter Vorkriegsfilm über Warschau von Julien Bryan.
Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog mit Fotografien der Objekte, einem Essay über den Preis und einer Auswahl zeitgenössischer Pressebeiträge. Diese Materialien zeigen, wie lebendig – auch über das literarische Umfeld hinaus – die Debatten waren, die durch die Urteile der Jury und die Porträts der Preisträgerinnen und Preisträger ausgelöst wurden.
Teil der Ausstellung sind zudem Begleitveranstaltungen, darunter ein vom Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau ausgeschriebener Wettbewerb für ein Plakat zur Geschichte des Literaturpreises der Hauptstadt Warschau in den Jahren 1926–1938 sowie 1946. Ziel ist es, an die Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu erinnern, die mit dieser Auszeichnung geehrt wurden. Die siegreichen Arbeiten werden im Museum sowie in einem die Ausstellung begleitenden Faltblatt präsentiert.
Im Rahmen des Jahres der Pola Gojawiczyńska in Masowien wird außerdem die Ausstellung „Nebenan bei Pola Gojawiczyńska“ gezeigt, begleitet von einer Festschrift.
Die Ausstellung „Parnass Warschau. 100 Jahre seit der Stiftung des Literaturpreises der Hauptstadt Warschau“ bietet nicht nur die Gelegenheit, das Wissen über die Geschichte der polnischen Literatur zu vertiefen, sondern regt auch zur Reflexion über die Rolle literarischer Preise im kulturellen Leben an.
KURATORINNEN: Grażyna Ryfka, Martyna Replin-Bala
VERNISSAGE: 15. April, 18:00 Uhr
ÖFFNUNGSWOCHENENDE: 17.–19. April
Am Öffnungswochenende kostet der Eintritt in die Ausstellung einen Złoty.
Die Ausstellung findet unter der Ehrenschirmherrschaft des Marschalls der Woiwodschaft Masowien statt.
Das Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum wird aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe sowie der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Masowien finanziert

Ausstellung „Parnass Warschau. 100 Jahre seit der Stiftung des Literaturpreises der Hauptstadt Warschau“
Von Grażyna Ryfka, Martyna Replin-Bala
Dauerausstellung





