Aftershock ist eine Gesamtinstallation, die speziell für CC von dem amerikanischen Lichtkünstler James Turrell geschaffen wurde.
Das Erlebnis von Aftershock beginnt bereits außerhalb des Werkes, wo man gebeten wird zu warten, bevor man die tempelartige Treppe hinaufsteigt und den sogenannten „Sinnesraum“ betritt, in dem man einen Zyklus farbigen Lichts erlebt. In der Installation ist man von Licht und Farben umhüllt, und man kann das Gefühl haben, dass die Grenzen des Raumes verschwinden und man die Orientierung verliert.
Die Installation ist eines von vielen sogenannten „Ganzfeldern“, die zu ikonischen Werken für die Experimente des Künstlers mit Licht, Raum und Farbe geworden sind. Ganzfeld ist ein deutscher Begriff aus der Psychologie, der erstmals in den 1930er Jahren von dem deutschen Psychologen Wolfgang Metzger in seinen Experimenten zur Überstimulierung der Sinne verwendet wurde. Indem man das Sehvermögen einem intensiven Farbstrom aussetzt, kann das Gehirn – in einem Versuch, in einem endlosen Farbfeld einen Sinn zu finden – anfangen zu halluzinieren.
Im Jahr 2024 wurde Aftershock die erste Erwerbung eines permanenten Werkes im CC, dank einer Spende der Augustinus Fonden. Mit diesem Werk legte das CC den Grundstein für eine neue Sammlung von Kunst des 21. Jahrhunderts und markierte den ersten Schritt auf einem Weg, auf dem das CC einige, sorgfältig ausgewählte Hauptwerke führender zeitgenössischer Künstler erwerben wird.

James Turrell Aftershock
Dauerausstellung





