Die Sammlung

Dauerausstellung

Die Sammlung des Kunstmuseum Brandts umfasst 250 Jahre dänischer Kunstgeschichte. Hier zeigen wir das Beste aus unseren Archiven zusammen mit bedeutenden Neuerwerbungen.

Die Werke der Ausstellung spiegeln wechselnde Kunstansichten im Laufe der Zeit wider. Goldene-Zeitalter-Maler suchten Schönheit in den Ruinen des antiken Roms. Der sozialistische Realist H.A. Brendekilde schrieb dänische Geschichte mit seinem ergreifenden Denkmal für den erschöpften Landarbeiter, der auf dem Feld zusammenbrach. Konkrete Künstler feierten Abstraktion als Freiraum und pflegten die klare Sprache von Farbe und Form. Mit einer chronologischen Präsentation der wichtigsten Perioden der Sammlung zeigt die Ausstellung, wie Künstler im Laufe der Zeit versucht haben, in einer komplexen Realität ihren Weg zu finden.

Klassiker wie Jens Juel, H.A. Brendekilde, Vilhelm Hammershøi und Anna Ancher werden Seite an Seite mit Künstlern wie Elisabeth Jerichau-Baumann und Agnes Slott-Møller gezeigt, die erst in den letzten Jahren ihren rechtmäßigen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen haben. Die moderne Sammlung umfasst feine Werke von Vilhelm Lundstrøm, Ebba Carstensen, Vilhelm Bjerke Petersen, Sonja Ferlov Mancoba, Asger Jorn, Poul Gernes, Per Kirkeby und Kirsten Lockenwitz. Die Ausstellung präsentiert auch eine Auswahl der Neuerwerbungen des Museums, darunter zeitgenössische Kunstwerke von Nina Beier, Rasmus Myrup und Benedikte Bjerre.

Die Ausstellung von Werken aus der Sammlung erstreckt sich auf das Erdgeschoss des Museums, wo Sie insbesondere Skulpturen und Gipsabgüsse aus bedeutenden historischen Perioden entdecken können. Die Auswahl umfasst einige internationale Namen, von Myrons „Diskobolos“ bis zu Gerhard Hennings ikonischer weiblicher Figur „Danaë“. Der menschliche Körper ist ein wiederkehrendes Motiv in den meisten Skulpturen, die wechselnde Körperideale und Darstellungen von Männern und Frauen illustrieren. Es ist auffällig, wie Michelangelos Skulptur „Der sterbende Sklave“ den männlichen Sklaven erotisiert, indem sie ihn in einer traditionell weiblichen Pose darstellt.

Die zeitgenössische Skulptur wird durch Amalie Jakobsens fast drei Meter hohes Werk „Future Rock“ repräsentiert, das zu den Neuerwerbungen des Museums gehört.

Die Sammlung des Kunstmuseum Brandts wird von der Orifarm Group A/S unterstützt

Kunstmuseum Brandts