Die Ausstellung lädt zu einer Reise durch Schweden ein – von Sápmi im Norden bis Stockholm im Süden. Basierend auf der Sammlung des Moderna Museet öffnet das Kunstmuseum Brandts die Tür zu den vielfältigen Ausdrucksformen und Pionieren der schwedischen Moderne.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelte sich Schweden von einer Agrargesellschaft zu einer modernen Industrienation. Die Zeit war geprägt von Weltkrieg und Niedergeschlagenheit, aber auch von gesellschaftlichen Veränderungen und einem Glauben an die Zukunft. Die Angst vor Krieg ging Hand in Hand mit sozialen Reformen und dem Glauben an Veränderung.
Die Umwälzungen der Zeit spiegeln sich in der Kunst wider. Mit Impulsen aus Paris und Berlin suchten schwedische Künstler neue Ausdrucksformen, die das moderne Leben der Zeit widerspiegeln konnten. Andere blickten nach innen und pflegten Motive, die eine Sehnsucht nach dem widerspiegelten, was einst war.
Im Laufe der Ausstellung begegnen Sie Werken von sechs zeitgenössischen schwedischen Künstlern, die eine Brücke zwischen dem Modernismus und unserer Zeit schlagen. Die Künstler sind Carola Grahn, Karin Mamma Andersson, Lena Cronqvist, Conny Karlsson Lundgren, Lap-See Lam und Anna Bjerger.
Die Ausstellung, die ihren Titel einem Sommermotiv von Ragnar Sandberg aus dem Jahr 1934 entlehnt, findet in einer geopolitischen Umbruchszeit statt. Heute, wie vor 100 Jahren, herrscht Krieg in Europa. Die Welt verändert sich rasant, und die nordischen Länder und Europa rücken enger zusammen. Es kann schwierig sein, die Lösungen am Horizont zu erkennen – aber vielleicht kann uns die Kunst auf dem Weg helfen? Wir nehmen Kurs auf Schweden.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Moderna Museet in Stockholm erstellt.

Rosa Segel
Endet in 29 Tagen




