Zum Inhalt springen

„‚Ich bin ein politisches Tier.‘ Jerzy Giedroyc und ‚Kultura‘ 1947–2000“

Endet in 12 Tagen

AUSSTELLUNG VERLÄNGERT BIS ZUM 13. DEZEMBER.

VERNISSAGE: 25. Juni, 18:00 Uhr ERÖFFNUNGSWOCHENENDE: 27.–28. Juni (am Eröffnungswochenende kostet der Eintritt zur Ausstellung einen Złoty).

Im Jahr Jerzy Giedroycs, das vom Senat der Republik Polen ausgerufen wurde, lädt das Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau zu einer Ausstellung ein, die einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des polnischen intellektuellen Lebens im 20. Jahrhundert sowie dem von ihm gegründeten Literarischen Institut und der Monatszeitschrift „Kultura“ gewidmet ist. Die Ausstellung „Ich bin ein politisches Tier“. Jerzy Giedroyc und „Kultura“ 1947–2000 wird vom 25. Juni bis 31. Oktober 2026 gezeigt.

Die Ausstellung zeigt Jerzy Giedroycs Wirken an der Schnittstelle von Politik, Literatur und gesellschaftlichem Leben. Sie führt die Besucher durch die einzelnen Stationen seiner Biografie – von Jugend und publizistischer Tätigkeit in der Zwischenkriegszeit über die Kriegsemigration und die Gründung des Literarischen Instituts bis zur mehr als ein halbes Jahrhundert umfassenden Geschichte der Pariser „Kultura“, die zu einem der wichtigsten unabhängigen Zentren polnischen politischen und literarischen Denkens im Exil wurde.

Eine besondere Stellung in der Erzählung der Ausstellung nehmen die Literatur und der Kreis von Autorinnen und Autoren ein, die sich um Jerzy Giedroyc scharten. Die Besucher können Fotografien, Archivdokumente und Manuskripte zu den bedeutendsten Autoren sehen, die in der „Kultura“ und im Literarischen Institut veröffentlichten, unter anderem Czesław Miłosz, Jerzy Stempowski, Witold Gombrowicz, Józef Czapski, Juliusz Mieroszewski, Konstanty A. Jeleński, Józef Wittlin und Stanisław Vincenz.

Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist auch die Korrespondenz Jerzy Giedroycs mit Schriftstellern und Intellektuellen – ein einzigartiges Zeugnis von Beziehungen, die über die verlegerische Zusammenarbeit hinausgingen und ein weites Netz von Kontakten bildeten, das sich um die Ideen einer freien Kultur und des unabhängigen Denkens gruppierte. In der Ausstellung werden außerdem Gemälde von Józef Czapski und Jan Lebenstein aus den Beständen des Literaturmuseums präsentiert.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verein Association Institut Littéraire „Kultura“ in Maisons-Laffitte, dank dessen die Öffentlichkeit zum ersten Mal zahlreiche Materialien aus dem Archiv des Literarischen Instituts sehen kann – einem Ort, der ein halbes Jahrhundert lang Sitz des Verlags und der Redaktion der Zeitschrift Jerzy Giedroycs war.

Die Ausstellung erzählt von der Rolle des Wortes, der Literatur und des unabhängigen Denkens im Kampf gegen den Totalitarismus und erinnert zugleich an die Bedeutung des Erbes Jerzy Giedroycs und der Pariser „Kultura“ für die polnische Kultur und das politische Denken der Gegenwart.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke stammen aus den Beständen des Adam-Mickiewicz-Literaturmuseums in Warschau und aus dem Archiv des Literarischen Instituts in Maisons-Laffitte, mit Ausnahme von Objekten, die mit einer Quellenangabe versehen sind.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jahr Jerzy Giedroycs realisiert, das vom Senat der Republik Polen ausgerufen wurde (2026). Sie wurde aus Mitteln der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Masowien mitfinanziert. Die Ausstellung steht unter folgender Ehrenschirmherrschaft:

Marschallin des Senats der Republik Polen Małgorzata Kidawa-Błońska Marschall der Woiwodschaft Masowien Adam Struzik Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Śródmieście der Hauptstadt Warschau Aleksander Ferens Partner der Ausstellung ist der Verein Stowarzyszenie Instytut Literacki Kultura in Maisons-Laffitte.

Das Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum wird aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe sowie der Selbstverwaltung der Woiwodschaft Masowien finanziert

Ehrenschirmherrschaft:

Medienpartner:

Impressum: „ICH BIN EIN POLITISCHES TIER“ JERZY GIEDROYC UND „KULTURA“ 1947–2000 Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau 25. Juni – 31. Oktober 2026

Direktorin des Adam-Mickiewicz-Literaturmuseums: Dr. Beata Michalec Kuratoren, Drehbuchautoren: Agnieszka Papieska, Andrzej Stanisław Kowalczyk Konservatorische Betreuung: Urszula Więch-Jędras Ausstellungsgestaltung: Kuba Maria Mazurkiewicz Englische Übersetzung: Agnieszka Pokojska Verlagsarbeiten: Alicja Kmiecińska, Marta Cyzio **Druck der Kopien…

— Adam Mickiewicz Museum of Literature