Die Ausstellung zeigt eine Sammlung einzigartiger Exponate aus dem Aufstand von 1944 – z. B. eine Ledertasche, die General Zbigniew Ścibor-Rylski gehörte, sowie Waffenteile. Außerdem gibt es großformatige Fotografien, z. B. ein Foto eines jungen Mädchens in den Ruinen, das sich die Haare richtet, mit der Bildunterschrift: „Ein Mädchen mit Spiegel – nach einem Bombardement, Zgoda-Straße“. Für die Besucher gibt es zudem Videoberichte von Aufständischen (mit englischen Untertiteln) zu sehen.
Zu den Zeitzeugen gehören General Zbigniew Ścibor-Rylski, Kampfname Motyl (Schmetterling), Wanda Traczyk-Stawska, Kampfname Pączek (Krapfen), Anna Przedpełska-Trzeciakowska, Kampfname Grodzka, Maria Kowalska, Kampfname Myszka (Mäuschen), sowie Jerzy Mindziukiewicz, Kampfname Jur, und Jerzy Substyk, Kampfname Jurny (Der Mannhafte). Als der Aufstand begann, waren sie noch Teenager. Bogdan Bartnikowski, Kampfname Mały (Kleiner), der während des Aufstands 12 Jahre alt war, schildert eindringlich die Exhumierungen vieler Aufständischer nach dem Krieg. Wanda Traczyk-Stawska spricht über die Rechte weiblicher Soldaten während des Aufstands und ruft zur Lieferung von Waffen an die Ukraine auf.
Diese Ausstellung zeigt Menschen, die Warschauer Aufständischen von 1944. Sie zeigt ihren bewaffneten Kampf vor einigen Jahrzehnten, ihr tragisches Leben in der Volksrepublik Polen und die Zeit, in der dieses Haus zur Heimat der Aufständischen wurde – so Aldona Machnowska-Góra, stellvertretende Bürgermeisterin der Hauptstadt Warschau, die sich bei der Eröffnungszeremonie an die versammelten Helden wandte. – Ich hoffe sehr, dass dies ein Ort wird, der Ihre Erinnerungen mit der natürlichen Neugier der jüngsten Generationen verbindet.
Diese Ausstellung handelt von Freundschaft, von der Kraft menschlicher Bindungen – ergänzte Ewa Malinowska-Grupińska, Präsidentin des Rates der Hauptstadt Warschau. – Sie zeigt, dass ihr, die Aufständischen, in extrem schweren Zeiten Freunde füreinander wart. Die Botschaft, wie entscheidend Zusammenarbeit und gegenseitige Beziehungen sind, ist besonders wichtig für junge Menschen, die Isolation und die Pandemie durchlebt haben.

Warschauer Aufstand. Sehnsucht nach Freiheit | Dauerausstellung
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