Die Ausstellung präsentiert die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen Propaganda, als Europa im 16.–18. Jahrhundert unter dem Druck religiöser Konflikte, dem Aufstieg von Staaten und neuen Machtstrategien transformiert wurde. Propaganda wurde damals zu einem Schlüsselwerkzeug, mit dem kirchliche und weltliche Eliten die öffentliche Meinung formten, Autorität festigten und Identität aufbauten.
Besucher werden sehen, wie Bilder, Worte und festliche Spektakel – von Büchern, Drucken und Gemälden bis hin zu theatralischen Feiern – in wirksame Überzeugungsmittel verwandelt wurden. Das „Theater der Macht“ wird zeigen, dass frühneuzeitliche Propaganda nicht nur Manipulation, sondern auch ein Werkzeug zur Schaffung von Symbolen und geteilten Werten war, deren Nachhall in der europäischen Kultur bis heute fortbesteht.

Propaganda. Das Theater der Macht in der Frühen Neuzeit
Öffnet in 131 Tagen





