Die Ausstellung orthodoxer Kunst präsentiert eine der ältesten und wertvollsten Sammlungen sakraler Malerei östlicher Riten in Mitteleuropa. Ihr Kern sind Werke aus der Region der südöstlichen Grenzen der Ersten Polnischen Republik.
Der wertvollste Teil der Sammlung sind Ikonen aus der Karpatenregion, als ost-russisch bezeichnet und auf das 15. und 16. Jahrhundert datiert. Ihre Einzigartigkeit zeigt sich im sichtbaren Einfluss der Renaissance- und Barockkunst Westeuropas. Die Verbindung von Motiven, die typisch für den orthodoxen Osten und den katholischen Westen sind, intensivierte sich besonders, nachdem die orthodoxe Kirche 1596 in Polen eine Union mit Rom eingegangen war.
Zu den wertvollen Exponaten gehören Ikonen vom Balkan und dem heutigen Griechenland sowie Teile der Ikonostase aus Lipowiec in der Region Kiew, mit einer wunderschön geschnitzten Struktur. Die Bilderausstellung wird durch liturgische Gegenstände ergänzt.

Galerie für Orthodoxe Kunst
Dauerausstellung





