XX.+XXI. Polnische Kunstgalerie

Dauerausstellung

XX.+XXI. Die Polnische Kunstgalerie im Hauptgebäude des MNK zeigt ein Panorama der Geschichte der polnischen Kunst dieser Zeit. Die Ausstellung präsentiert einen Überblick über wichtige Phänomene, Bewegungen und künstlerische Trends anhand herausragender Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des MNK.

Seit seiner Gründung hat das Nationalmuseum in Krakau eine Sammlung von aktuell aktiven Künstlern aufgebaut und Werke erworben, die heute zum Kanon der polnischen Kunst gehören.

Die Galerie präsentiert Beispiele für Malerei, Grafik, Skulpturen, Filme, Installationen und Objekte sowie Beispiele zeitgenössischer dekorativer Kunst – Glas und Keramik (Henryk Albin Tomaszewski, Alina Kalczyńska-Scheiwiller).

Die Galerie XX.+XXI. erstreckt sich über die gesamte zweite Etage des Hauptgebäudes. Die folgenden Räume führen die Besucher durch über 120 Jahre polnischer Kunst – von der Zeit Jungpolens über die Avantgarde-Bewegungen des ersten und zweiten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts bis hin zur zeitgenössischen Kunst.

In den ersten Räumen der Galerie sind Werke jungpolnischer Meister zu sehen: Stanisław Wyspiański, Jacek Malczewski, Józef Mehoffer, Wojciech Weiss und Olga Boznańska. Die folgenden Räume zeigen Präsentationen der Werke von Zbigniew Pronaszko, Zofia Stryjeńska, Stanisław Ignacy Witkiewicz, Leon Chwistek, Jan Cybis und anderen.

Ein wichtiger Teil der Ausstellung wird von beeindruckenden Werken eingenommen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Tadeusz Kantor, Maria Jarema, Jerzy Nowosielski, Roman Opałka, Ryszard Winiarski, Andrzej Wróblewski, Wojciech Fangor, Łukasz Korolkiewicz, Ewa Kuryluk und vielen anderen geschaffen wurden. Die Ausstellung zeigt Vertreter der Künstlergruppen: „Wprost“ (Leszek Sobocki, Zbylut Grzywacz), „Gruppa“ (Jarosław Modzelewski, Włodzimierz Pawlak) und „Ładnie“ (Wilhelm Sasnal, Marcin Maciejowski).

Ein separater Raum, der in seinem eigenen Rhythmus funktioniert, ist ein Raum, in dem wir Krakauer Grafiken aus den Jahren 1960–1985 präsentieren (Krakauer Schule: Jerzy Panek, Mieczysław Wejman, Zbigniew Lutomski, Ryszard Otręba). Periodisch ausgetauschte Werke stellen einen kleinen Teil der riesigen Sammlung von Zeichnungen und Drucken dar, die über 23 Tausend verschiedene Objekte auf Papierunterlagen umfasst.

Die Skulptur wird unter anderem vertreten durch: Xawery Dunikowski, Konstanty Laszczka, Alina Szapocznikow, Magdalena Abakanowicz, Maria Pinińska-Bereś, Władysław Hasior. Ein separater, letzter Raum der Ausstellung ist ausschließlich dieser Kunstdisziplin gewidmet. Seine Anordnung und Auswahl der Objekte zeigen die Vielfalt der Ansätze zur Idee der Skulptur und die Vielzahl der damit verbundenen Überlegungen: über Körper und Figur, Raum und Form, Konstruktion und Erinnerung.

Kuratorisches Team: Andrzej Szczerski, Anna Budzałek, Magdalena Czubińska, Alicja Kilijańska, Bożena Kostuch, Urszula Kozakowska-Zaucha, Światosław Lenartowicz, Agata Małodobry

Koordination: Katarzyna Stolarz

Gestaltung: Wzorro Design

National Museum in Kraków
Quelle: mnk.pl/en/wystawy/xxxxi-polish-art-gallery